24h_Dienst_JF - Feuerwehr Tempelfelde

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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Tempelfelde (24h Dienst)

 
 
Pünktlich am 15.09.2017 um 17Uhr starteten wir unseren 24h Dienst der Jugendfeuerwehr. Nachdem wir unsere Schlafplätze eingerichtet haben begrüßten uns unsere 3 Jugendwarte  und gaben einige kurze Instruktionen zu den nächsten 24h. Dann ging es auch schon gleich los mit unserer 1.Ausbildungseinheit, Einrichten eines Hubschrauberlandeplatzes bei Nacht. Danach wurden wir, kurz vor dem Abendessen, von Besuch aus Danewitz überrascht. Ortsvorsteher Detlef Matzke  und Stellv. Ortswehrführer Mirko Lieke übergaben uns als Dankeschön für die Unterstützung zu ihrer 750 Jahr Feier einen Pizzagutschein. Vielen Dank dafür.
 
Nachdem ein gemeinsames Gruppenfoto zum Festhalten des freudigen Ereignisses geschossen wurde, begaben wir uns zum Abendessen und stärkten uns. Kaum aufgegessen und abgeräumt ertönte auch schon der erste Alarm des Tages. „H:klein – Einrichten eines Hubschrauberlandeplatzes für ITH Christoph Berlin.“ Also zügig die Uniformen an, Aufstellung an den Fahrzeugen zum Aufsitzen genommen und schnell mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle geeilt. Dort angekommen wurden durch den Einsatzleiter die Aufgaben an die einzelnen Trupps vergeben und wir begannen den Landeplatz einzurichten. Zum Glück hatten wir dieses kurz zuvor in der Theorie gelernt und konnten es problemlos umsetzen.  Durch ausleuchten, absichern und absperren war der Platz schnell fertig und wir konnten per Funk dem Piloten ein „GO“ für die Landung geben. Zu unserer Überraschung kam tatsächlich ein Hubschrauber aus der Ferne angeflogen und setzte zur Landung an. Auf dem zweiten Blick erkannten wir, dass es sich um einen größeren Modellhubschrauber handelte. Vielen Dank an Ronny Krinke für diese tolle Überraschung.
 
Als der Patient sicher im Hubschrauber verladen war, konnte dieser wieder starten, wir den Landplatz zurückbauen und uns wieder einsatzbereit auf der Wache melden.
 
Dort angekommen ging es auch gleich mit dem nächsten Ausbildungsthema „ Fahrzeug und Gerätekunde“ weiter. Dafür teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Gruppe die Beladung des Einsatzfahrzeuges kennenlernte, durfte die andere sich an Schere und Spreizer versuchen. Puh, ganz schön schwer so ein Hydraulisches Rettungsgerät aber auch diese Aufgabe meisterten wir mit Bravour.
 
Nun ließen wir den Abend gemütlich mit Stockbrot am Lagerfeuer ausklingen und begaben uns dann zur Nachtruhe in unsere Betten.
 
Nach einer zum Glück ruhig gebliebenen Nacht gab es erst einmal ein stärkendes Frühstück. Wer weiß welche aufregenden Dinge uns heute noch bevorstehen. Erst einmal tauschten wir die Gruppen und behandelten das Thema vom Abend weiter. Aber was war das, oh nein, mittendrin gab es wieder einen Alarm und wir mussten alles stehen und liegen lassen und uns fertig zum Ausrücken machen. Diesmal hieß das Einsatzstichwort H: ÖL Land – Ölspur + 3 Verletzte Personen. Also schnell mit Tatütata zur Einsatzstelle geeilt. Dort angekommen kam uns schon eine der beteiligten Personen entgegen gelaufen und rief um Hilfe, eine weitere Person lag scheinbar bewusstlos am Boden und das dritte Opfer schrie panisch umher. Also schnell absitzen, die Straße gegen den fließenden Verkehr sichern und unsere Erste Hilfe Kenntnisse zurück ins Gedächtnis rufen. Nachdem wir uns einen ersten Überblick verschafft hatten, kümmerten wir uns um die Verletzen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Jetzt noch die Straße mit Bindemittel abstumpfen und bereinigen nicht dass nochmal jemand zu Schaden kommt. Super, auch diesen Einsatz konnten wir erfolgreich abarbeiten. Nach einer kurzen Auswertung ging es dann zurück zur Wache und gleich mit dem nächsten Thema „Schlauchkunde“ weiter. Kurz danach folgte dann das Mittagessen.  Frisch gestärkt schauten wir uns anschließend die Schwerpunktobjekte in dem schönen Dorf Tempelfelde an, bevor es  wieder mit dem Thema „Schlauchkunde“ weiter ging.
 
Mitten in den Vorbereitungen zum Kaffeetrinken folgte der dritte Alarm B:klein – unklarer Feuerschein + Rauchentwicklung
 
Also schnell wieder die Einsatzkleidung an, mit blauem Licht und jeder Menge Lärm auf zur Einsatzstelle. Aber nein, was war das? Da brennt ja wirklich was. Also ruck-zuck absitzen und die Schläuche ausgerollt um zur Brandbekämpfung vorzugehen. Zum Glück erhielten wir Unterstützung aus Biesenthal von ihrem TLF, so brauchen wir uns erst mal keine Sorgen um ausreichend Wasser machen und konnten uns ganz auf die Löschung des Brandes konzentrieren. Mit der Vornahme von 3 Rohren war das Feuer auch schnell aus und wir konnten wieder einrücken zum wohlverdienten Kaffetrinken. Dann räumten wir noch die Wache auf und übergaben diese nach einer kurzen Auswertung der letzten 24h an die eigentlichen Einsatzkräfte zurück.

 
Vielen Dank an alle Beteiligten! Dank euch wurde dieser Berufsfeuerwehrtag etwas ganz besonderes mit vielen spannenden und lehrreichen Momenten.
 
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